Ref. Kirche Herzogenbuchsee BE ____________________________________  Typ:	Traktur:	mechanisch 	Registratur:	pneumatisch 	Windladen:	Schlaifladen  Baujahr:	1949 Orgelbauer:	Goll AG, Luzern  Manuale:	3 + Pedal Register:	40  Manual I, C - g''', Rückpositiv (seit 1971) 	Gedackt	8 ' 	Quintatön	8 ' 	Prinzipal	4 ' 	Blockflöte	4 ' 	Oktave	2 ' 	Larigot	1 1/3 ' 	Mixtur  IV	1 ' 	Rankett	16 ' 	Krummhorn	8 '  Manual II, C - g''', Hauptwerk 	Rohrflöte	16 ' 	Prinzipal	8 ' 	Rohrflöte	8 ' 	Spitzflöte	4 ' 	Oktave	4 ' 	Hohlflöte	4 ' 	Superoktave	2 ' 	Mixtur  IV – V	1 1/3 ' 	Cornett  V	8 ' 	Trompete	8 ' 	Clairon	4 '  Manual III, C - g''', Schwellwerk 	ital. Prinzipal	8 ' 	Bourdon	8 ' 	Salicional	8 ' 	Suavial	4 ' 	Rohrflöte	4 ' 	Quinte	2 2/3 ' 	Nachthorn	2 ' 	Terz	1 3/5 ' 	Scharff  IV	1 1/3 ' 	Cymbel  III – IV	1/2 ' 	Trompette harmonique	8 ' 	Schalmei	4 '  Pedal, C - f' 	Prinzipalbass	16 ' 	Subbass	16 ' 	Prinzipal	8 ' 	Rohrpommer	8 ' 	Oktave	4 ' 	Mixtur  IV	2 2/3 ' 	Posaune	16 ' 	Zinke	8 '   Koppeln, Spielhilfen:     -	Normalkoppeln III - II, II - I,  			    III - P, II - P, I - P     -	Registercrescendo     -	Tutti     -	3 freie Kombinationen     -	Absteller Zungen     -	Absteller Mixturen   Zustand:	2001
Bild: Ref. Kirchgemeinde Herzogenbuchsee Infos: Yuko Ito, Organist, Herzogenbuchsee, Heinrich van Bergen, Organist bis 1990, Herzogenbuchsee
1770 Die erste Orgel wurde von Johann Conrad Speisegger, Schaffhausen, gebaut. Wahrscheinlich handelte es sich um eine Orgel mit 10 Registern auf einem Manual und Pedal. 1862 wurde eine Generalrevision von Johann Weber, Juchten, vorgenommen. Wegen der Störanfälligkeit der inzwischen über hundertjährigen Orgel und weil sich der Zeitgeschmack geändert hatte, wurde 1892 beschlossen, die Orgel durch ein neues Instrument zu ersetzen. 1893 baute Goll AG, Luzern eine neue, romantisch disponierte, pneumatische Orgel mit 34 Registern auf zwei Manualen und Pedal. Schon einige Jahre später kam der Wunsch nach einem Instrument auf, mit dem sich barocke Literatur besser wiedergeben lässt. 1949 baute Goll AG, Luzern, eine neue Orgel mit Schleifwindladen und pneumatischer Traktur, noch ohne Rückpositiv. Das neue Instrument hatte 31 Register auf 2 Manualen und Pedal. Der Winddruck beträgt 65 mmWS. Von der oder den Vorgängerorgeln ist nichts erhalten geblieben. 1957 mussten die Mängel, die schon bei der Orgelabnahme angemerkt wurden, behoben und die Orgel revidiert werden. Die Revision wurde von Kuhn AG, Männedorf, ausgeführt. 1971 wurde die Orgel wegen der Gesamterneuerung der Kirche ausgebaut und eingelagert. Die Orgel wurde von Orgelbau Genf wieder aufgebaut. Gleichzeitig wurden, neben einer gründlichen Revision, folgende Arbeiten ausgeführt: - Umbau der pneumatischen auf mechanische Traktur. - Einbau des Rückpositivs mit 9 Registern. - Bau eines neuen Spieltisches mit einem 3. Manual - Neuintonation der ganzen Orgel.
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