1729 Die von Emanuel Bossart auf eigene Rechnung und Gefahr gebaute Orgel mit 33 Registern auf 3 Manunalen und Pedal wurde von der damaligen sehr konservativ reformierten Regierung aus Prinzip nicht angenommen. Der Gemeindegesang wurde weiterhin behelfsmässig mit einem Posaunisten begleitet. 1806 baute Aloys Mooser, Fribourg, auf der Nordempore eine Orgel mit 27 Registern auf 2 Manualen und Pedal. 1810 waren bereits verschiedene Reparaturen nötig. 1839 Revision durch Klavierbauer Suter. 1858 Restaurierung durch Friedrich Haas, Luzern. 1899 baute die Orgelbaufirma Goll, Luzern, (Nachfolger von Friedrich Haas) eine neue, pneumatische Orgel mit 39 Registern auf 3 Manualen und Pedal ins Gehäuse von Mooser. Das Instrument hatte die Opuszahl 188 (fortlaufende Numerierung der Goll-Orgeln). Das Pfeifenmaterial von Mooser wurde in verschiedenen anderen Orgeln im Bernbiet weiter verwendet bis es schliesslich verschwand. 1933 wurde die Orgel von 1899 durch ein neues Instrument von Goll, Luzern, mit 32 Registern auf 3 Manualen und Pedal ersetzt. Teile der Vorgängerorgel wurden in der Orgel der Ref. Kirche Sarmenstorf weiter verwendet. 1981 Ersatz der Goll-Orgel durch die mechanische Schleifladenorgel von Metzler AG, Dietikon, mit 30 Registern auf 2 Manualen und Pedal. 2004 Revision mit Ersatz von 2 Registern: ursprüngliche Quinte 2 2/3‘ durch Nasard 2 2/3‘ ursprüngliche Zimbel 2fach 2/3‘ durch Vox humana 8‘
Bilder und Infos: Ref. Kirchgemeinde Heiliggeist, Bern; Infos: Dr. François Seydoux, Fribourg: „Der Orgelbauer Alois Mooser“, Fribourg 1996
Ref. Heiliggeistkirche Bern BE ____________________________________  Typ:	Traktur:	mechanisch 	Registratur:	mechanisch 	Windladen:	Schleifladen  Baujahr:	1981 Orgelbauer:	Metzler AG, Dietikon  Manuale:	2 + Pedal Register:	30  Manual I, C - g''', Rückpositiv 	Gedackt	8 ' 	Prinzipal	4 ' 	Rohrflöte	4 ' 	Sesquialter	2 2/3 ' + 1 3/5 ' 	Waldflöte	2 ' 	Oktave	2 ' 	Larigot	1 1/3 ' 	Scharff  III	1 ' 	Dulcian	8 ' 	Tremulant  Manual II, C - g''', Hauptwerk 	Quintade	16 ' 	Prinzipal	8 ' 	Hohlflöte	8 ' 	Oktave	4 ' 	Spitzflöte	4 '   1	Quinte	2 2/3 '   1a	Nasard	2 2/3 ' 	Superoktave	2 ' 	Mixtur  III	1 1/3 '   2	Cymbel  II	2/3 '   2a	Vox humana	8 '  	Cornett  V  (ab a°)	8 ' 	Trompete	8 ' 	Tremulant    	1-1a und 2-2a :   	durchgestrichene 2004 ersetzt  Pedal, C - f' 	Subbass	16 ' 	Bourdon	8 ' 	Quinte	5 1/3 ' 	Oktave	4 ' 	Nachthorn	2 ' 	Mixtur  V	2 ' 	Posaune	16 ' 	Trompete	8 ' 	Trompete	4 '  Koppeln, Spielhilfen:     -	Manualschiebekoppel II - I     -	Normalkoppeln II - P, I - P  Stand:	2004 Geschichte
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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Orgelprofil  Heiliggeistkirche Bern BE