Nydegg-Kirche, Hauptorgel Bern BE ____________________________________  Typ:	Traktur:	mechanisch 	Registratur:	elektropneumat. 	Windladen:	Schleifladen  Baujahr:	1993 Orgelbauer:	Goll AG, Luzern  Manuale:	2	+ Pedal Register:	26  Manual I, C - g''', Hauptwerk 	Bourdon	16 ' 	Prinzipal	8 ' 	Rohrflöte	8 ' 	Gambe	8 ' 	Dolce	4 ' 	Spitzflöte	4 ' 	Cornett III (ab f°)	2 2/3 ' 	Oktave	2 '     >	Mixtur  IV - VI	2 '     >	Trompete	8 '  Manual II, C - g''', Schwellwerk 	Suavial	8 ' 	Gedackt	8 ' 	Prinzipal	4 ' 	Gedacktflöte	4 ' 	Quinte	2 2/3 ' 	Flageolet	2 ' 	Terz	1 3/5 ' 	Plein-jeu  V	2 '     >	Trompete	8 '     >	Oboe	8 '  Pedal, C - f' 	Prinzipal	16 ' 	Subbass	16 ' 	Prinzipal	8 ' 	Spillflöte	8 '     >	Posaune	16 '     >	Trompete	8 '  Koppeln, Spielhilfen:     -	Normalkoppeln II - I, II - P, I - P     -	Registercrescendo     -	2 feste Kombinationen MF und Tutti     -	3 freie Kombinationen     -	Absteller Crescendo; Manual 16‘     -	Einzelabsteller (mit  >  markiert)   2018	elektronische Setzeranlage   Stand:	2018
1794 Daniel Rudolf Henzi hat eine ihm gehörende Orgel mit 6 Registern in der Nydeggkirche aufgestellt (aufstellen lassen), welche aber von der Kirchgemeinde nicht übernommen wurde. 1813 bauen Johann Suter und Christian Wyss, Bern, eine Orgel mit 11 Registern auf zwei Manualen und Pedal (>Disposition) auf einer Empore im Chor der Kirche. 1867 Erweiterung mit einem Register (Physharmokia) durch Orgelbauer Weber, Juchten. 1885 Bau einer neuen Orgel mit 12 Registern durch Orgelbauer Johann Weber. Das Instrument wird auf der Westempore aufgestellt. Die Vorgängerorgel wird der Berggemeinde Kandergrund geschenkt. Die Orgelempore im Chor wird abgebrochen. 1912 Bau einer neuen Orgel im alten Gehäuse von Weber durch Orgelbau Goll & Cie, Luzern, mit 28 Registern auf 2 Manualen und Pedal (Opus 389, >Disposition). 15 Register stammen ebenfalls aus der Weber-Orgel von 1885. 1946 Im Rahmen einer umfangreichen Kirchenrenovation wird die Orgel von Orgelbau Goll & Cie, Luzern, abgebaut, auf 20 Register auf 2 Manualen und Pedal umgebaut und in die Kath. Pfarrkirche in Stansstad NW versetzt. Andere Quellen sagen, die Orgel sei von Orgelbau Genf auf 40 Register und 3 Manualen plus Pedal erweitert und in die Kath. Pfarrkirche Heiligkreuz in St. Gallen versetzt worden. Ein solcher Ausbau in einer Orgel, die ursprünglich für 15 Register konzipiert wurde, scheint eher unwahrscheinlich. Zudem gibt es in Stansstad eine Orgel, die aus der Nydeggkirche Bern stammen soll. 1952 Bau einer neuen Orgel durch Orgelbau Metzler AG, Dietikon, mit 25 Registern auf 2 Manualen und Pedal (>Disposition). 1993 Generalrevision, Erweiterung und Neuintonation durch Orgelbau Goll AG, Luzern. Es werden neue Zungen und einzelne romantische Register eingebaut. Die Orgel hat danach 26 Register auf 2 Manualen und Pedal (>Disposition). 1995 Im Chor steht eine zweite Orgel in italienischem Stil, gebaut von Orgelbau Kuhn AG, Männedorf, mit 11 Registern auf einem Manual und angehängtem Pedal (siehe dort). 2010 Behebung der Schimmelbildung infolge von Feuchtigkeitsschäden. 2018 Revision und Einbau einer elektronischen Setzeranlage durch Orgelbau Klahre, Basel.
Orgel 1812 von J.Suter und Ch. Wyss, Bern, auf einer Chorempore aufgestellt. Einweihung der Orgel 1812. Zeichnung Kurt Howald (1726 – 1869), Universitätsbibliothek Bern.
Bilder Zustand nach 1952: Ref. Kirchgemeinde Nydegg, Bern Bild vor 1952 und Informationen zum Werdegang: Paul Hofer & Luc Mojou: „Kunstdenkmäler des Kt. Bern, Nydeggkirche“, Birkhäuser Basel 1969. Zeichnung Einweihung 1812: Kurt Howald (1726 – 1869), Universitätsbibliothek Bern. Goll-Orgel: Bernhard Hörler, Dietikon, aus «Monografie Orgelbauerdynastie Goll», 2020 Aktualisierung 2015: Thomas Leutenegger, Organist Nydeggkirche Bern.
Geschichte Orgel 1912 von Goll & Cie, Luzern, mit 28 Registern auf 2 Manualen und Pedal.
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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Orgelprofil  Ref. Nydeggkirche, Hauptorgel Bern BE