Geschichte
Technorama Winterthur ZH ________________________________ Typ: Traktur elektrisch Registratur elektropneumat. Windladen Schleifladen Baujahr: 1976 Orgelbauer: Jost Hänny, Winterthur Manuale: 2 + Pedal Register: 3 Manual I, C - g''' Rohrflöte 8 ' Manual II, C - g''' Principal 8 ' Flöte 4 ' Pedal, C - f' angehängt Spezialität: Computergesteuerte Speicherung und Wiedergabe von Orgelstücken Stand: 2005 (vor Versetzung)
1976 Das ursprünglich als Hausorgel gedachte Instrument wurde mit dem Spieltisch und Originalteilen der Metzler-Orgel aus der Kirche St. Arbogast, Oberwinterthur, von Dr. Jost Hänny gebaut. Es handelt sich um eine Computer gesteuerte, experimentelle Orgel mit den Möglichkeiten der damaligen Computertechnik, die mit heutigen Möglichkeiten nicht vergleichbar sind, wie auch der auf einer Abbildung erkennbare Commodore-Computer belegt. Die Noten werden nach einem bestimmten Schema in Codes, bzw. Zahlenwerte umgesetzt und auf Mikroprozessoren gespeichert. Diese steuern dann über elektromagnetische Relais die Spieltraktur und die elektropneumatische Registertraktur auf 1/100 Sek. genau. Damit können zwar kurze, virtuose Stücke wiedergegeben werden, soweit es das geringe Speichervolumen und die Trägheit der Relais und der Pneumatik zulassen. Die Dynamik eines Orgelspielers ist - wie mit allen elektronisch gesteuerten Musikinstrumenten - nicht erreichbar. Die Orgel lässt sich auch ganz konventionell und ohne Elektronik spielen. 2005 Versetzung des Instrumentes ins Musikautomaten-Museum in Ste. Croix. Restaurierung und Modernisierung (Speichervolumen, Midi-Schnittstelle) durch Theodor Hatt, Ste. Croix.
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Orgelprofil Experimentalorgel Technorama Winterthur ZH
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Soieltisch ohne Abdeckungen und ohne oberes Manual während der Revisionsarbeiten in Ste-Croix VD.