Kath. Kirche St. Martin, Hauptorgel Olten SO ____________________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1992 Orgelbauer: Mathis AG, Näfels Manuale: 3 + Pedal Register: 50 Manual I, C - g''', Hauptwerk Prinzipal 16 ' Oktave 8 ' Flûte harmonique 8 ' Bourdon 8 ' Viola 8 ' Oktave 4 ' Spitzflöte 4 ' Terz 3 1/5 ' Quinte 2 2/3 ' Doublette 2 ' Mixtur III - IV 2 ' Cymbel II - III 1 ' Cornett V (ab f°) 8 ' Trompete 8 ' Manual II, C - g''', Positiv Fugara 8 ' Gedackt 8 ' Praestant 4 ' Rohrflöte 4 ' Oktave 2 ' Waldflöte 2 ' Sesquialter 2 2/3 ' + 1 3/5 ' Larigot 1 1/3 ' Scharff III - IV 1 ' Trompete 8 ' Krummhorn 8 ' Tremulant Manual III, C - g''', Schwellwerk Bourdon 16 ' Diapason 8 ' Flöte 8 ' Gambe 8 ' Voix céleste 8 ' Oktave 4 ' Flûte traversière 4 ' Nasat 2 2/3 ' Plein-jeu IV - V 2 2/3 ' Oktavin 2 ' Tièrce 1 3/5 ' Basson 16 ' Trompette harmonique 8 ' Basson-Hautbois 8 ' Vox humana 8 ' Clairon 4 ' Tremulant Pedal, C - f' Untersatz 32 ' Prinzipal 16 ' Subbass 16 ' Oktave 8 ' Spillflöte 8 ' Choralbass 4 ' Rauschpfeife IV 2 2/3 ' Posaune 16 ' Zinke 8 ' Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln III - II, III - I, II - I, III - P, II - P, I - P - elektronische Setzeranlage Stand: 2012
-> es gibt in Olten zwei Kirchen die St. Martin zum Kirchenpatron haben, die ältere Christkath. Stadtkirche und die neuere Römisch Kath. Pfarrkirche. 1902 Nach der Trennung der Christkatholischen und der Römisch-Katholischen Glaubensrichtung entstand eine Röm. Kath. Notkirche, in welche Orgelbauer Carl Theodor Kuhn, Männedorf, eine pneumatische Membranladen-Orgel mit 10 Registern auf 2 Manualen und Pedal baute. 1910 Die erste Orgel in der neuen Röm. Kath. Kirche war eine pneumatische Taschenladenorgel von Orgelbau Goll & Cie, Luzern, mit 30 Registern auf 2 Manualen und Pedal (Opus 351, >Disposition). Durch Mäusefrass - der benachbarte Josefssaal diente eine zeitlang als Lebensmittellager - entstanden grosse Schäden, vor allem an den aus Leder gefertigten Bälgen und Ventilen. 1932 Schon nach 20 Jahren baute Orgelbau Willisau AG in Willisau ein neue, elektropneumatische Orgel mit 52 klingenden Registern auf 3 Manualen und Pedal (>Disposition). Damit das rückwärtige Rosettenfenster frei gelassen werden konnte, wurde die Orgel in den Ecken der Empore aufgebaut. Weil sich der Geschmack in Orgelfragen wandelte und wegen technisch nötigen Revisionsarbeiten hat die Firma Goll & Cie, Luzern, später die Orgel überholt und auf 64 Register ausgebaut. Die Elektropneumatik war stark temperaturabhängig und führte zu vielen Störungen. In immer aufwendigeren Reparaturen mussten diese behoben werden, 1989 Eine erneute Reparatur war jetzt nicht mehr zu vertreten, statt dessen wurde die Anschaffung einer neuen Orgel beschlossen. Bis zum Aufbau des neuen Instrumentes behalf man sich mit gemieteten Kleinorgeln, die im Chor standen. 1992 Bau einer neuen, mechanischen Orgel durch Orgelbau Mathis AG, Näfels, mit 50 Registern auf 3 Manualen und Pedal (>Disposition). Die Raumarchitektur und orgelbauliche Überlegungen legten eine symmetrische Aufstellung nahe, die allerdings das Rosettenfenster teilweise verdeckt. Zitat H.R. von Arx, Organist: "….mit dieser Aufstellung wird eine optimale Klangabstrahlung erreicht. Die differenzierte Intonation mit mehrheitlich barocken Registern im Positiv und romantisch intoniertem Schwellwerk lässt die Wiedergabe eines weiten Literaturspektrums zu….."
Infos: H.R. von Arx, Organist, Olten Orgel Goll/Hochreutener: Bernhard Hörler, Dietikon, aus «Monografie Orgelbauerdynastie Goll», 2020.
Geschichte
Goll-Orgel 1910, pneumatisch, Taschenladen, 3P/30
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Orgelprofil  Kath. Kirche St. Martin, Hauptorgel Olten SO
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