Ref. Zwinglikirche Grenchen SO ____________________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen (elektronisch für Fernwerk) Baujahr: 1981 Orgelbauer: J. Füglister, Grimisuat VS (Fernwerk Eric Nünlist, Oberdorf SO) Manuale: 3 + Pedal + elektronisches Manual Register: 43 +   1 Verlängerung +   2 Sonderregister Manual I, C - g''', Hauptwerk Bourdon 16 ' Prinzipal 8 ' Suavial, schwebend 8 ' Gedackt 8 ' Spitzflöte 8 ' Oktave 4 ' Sesquialter 2 2/3 ' + 1 3/5 ' Doublette 2 ' Mixtur  IV 1 1/3 ' Cymbel  III 1/2 ' Trompete 8 ' Manual II, C - g''', Oberwerk Flöte 8 ' Praestant 4 ' Flöte 4 ' Nazard 2 2/3 ' Schwiegel 2 ' Scharff  IV 2 ' Terz 1 3/5 ' Oboe 8 ' Tremulant Manual III, C - g''', Unterwerk Coppel 8 ' Prinzipal 4 ' Rohrflöte 4 ' Oktave 2 ' Terz 1 3/5 ' Sifflet 1 ' Dulcian 8 ' Elektronische Schnittstelle, Fernwerk (ab I, III, P oder Keyboard spielbar)      Prinzipal 8 ' Rohrgedackt 8 ' Salicional 8 '      Vox Angelica 8 ' Oktave 4 '      * Boosflöte 4 ' Flageolet 2 '      Dulcian 16 '      * Hubertus (Trompete) 8 ' Musette 8 ' Glockenspiel Regenmaschine Tremulant (elektronisch, Wow-Effekt)     *) von elektronischen Orgeln inspirierte Namen Pedal, C - f'      Brummel (Untersatz) 32 ' (im Fernwerk) Prinzipal 16 ' Subbass 16 ' Oktavbass 8 ' Flötbass (Verlängerung) 8 ' Nachthorn 4 ' Posaune 16 ' Zinke 8 ' Koppeln, Spielhilfen:     - Normalkoppeln III - II, III - I, II - I, III - P, II - P, I - P     - Zusatzkoppeln FW - III, FW - I je auch Super- und Suboktave FW - P, auch Superoktave     - Choraltritt     - Absteller: Scharff (OW) Trompete (OW) Mixtur (HW)     Posaune (P) Zinke (P)     - MIDI-Schnittstelle (in und out)   Stand:  2017
1924 Bau einer pneumatischen Taschenladenorgel durch Orgelbau Kuhn AG, Männedorf, mit 20 klingenden Registern und 4 Transmissionen auf 2 Manualen und Pedal (>Disposition). Die Orgel hatte 44 Registerzüge, es ist nicht bekannt, ob es sich dabei um geteilte Register handelte. 1944 Umbau durch Orgelbau Kuhn AG, Männedorf. Das Instrument hatte danach noch 26 Register auf 2 Manualen und Pedal. 1982 Bau einer üblichen mechanischen Schleifladenorgel durch Orgelbauer Hans-J. Füglister, Grimisuat, mit 33 Registern auf 3 Manualen und Pedal. Das Instrument steht auf einer Empore oberhalb einer in der Kirchenachse stehenden Kanzel (>Disposition). 1989 Revision und Reparatur durch H.J. Füglister, Grimisuat. Die Vox humana 8‘ wurde durch ein Dulcian 8‘ ersetzt. 1994 Aenderungen durch Orgelbauer Hans-J. Füglister, Grimisuat. Die Spitzflöte 8‘ wurde zu einer Flöte 4‘ und das Suavial 8‘ zu einer schwebenden Stimme umgearbeitet. Die Deckel der Oboe 8‘ wurden von c° - g‘‘ aufgelötet. 1997 Auf dem Dachboden der Kirche wurde ein sog. Fernwerk von Eric Nünlist aufgebaut. Über Jalousien in der Kirchendecke gelangt der Schall in die Kirche (>Disposition). Die digitale Steuerung des Orgelwerks unter Einbezug von Hallsensoren war eine Examensarbeit von Christoph Boos an der Ingenieurschule Biel. Möglicherweise hat er sich mit dem als "Boosflöte" genannten Register darin verewigt(?). Es wurde eine MIDI- Schnittstelle eingebaut, über welche das Fernwerk von einem der Manuale und vom Pedal aus gespielt werden kann. Über MIDI-Schnittstellen kann, sozusagen als 4. Manual, ein Keyboard angeschlossen werden, über welches dann das Fernwerk gespielt werden kann. Das Fernwerk soll einen 3D-Effekt vermitteln (was immer das auch sein mag) und zusammen mit dem Glockenspiel und der Regenmaschine die klanglichen Möglichkeiten wesentlich erweitern..... Für alle "konservativen" Organisten/Organistinnen, die es in der Kirche nicht regnen lassen wollen: die Orgel kann ganz normal als mechanische Kirchenorgel genutzt werden.
Infos: Eric Nünlist, Organist
Geschichte Orgel 1924, Kuhn AG, Männedorf, 2P/30, pneumatisch, Taschenladen
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