Kath. Kirche Heitenried FR ____________________________________ Typ: Traktur pneumatisch Registratur pneumatisch Windladen Taschenladen Baujahr: 1907 Orgelbauer: Goll AG, Luzern Umbauten bis: 2007 Orgelbauer: diverse Manuale: 2 + Pedal Register: 21 + 1 Transmission Manual I, C - f''', Hauptwerk Prinzipal 8 ' Bourdon 8 ' Oktave 4 ' Nachthorn 4 ' Sesquialter 2 2/3'+1 3/5 ' Oktave 2 ' Mixtur 2 ' Trompete 8 ' Manual II, C - f''', Schwellwerk Bourdon 16 ' Gedackt 8 ' Salicional 8 ' Prinzipal 4 ' Rohrflöte 4 ' Waldflöte 2 ' Larigot 1 1/3 ' Cymbel 1 ' Tremulant Pedal, C - d' Prinzipal 16 ' Subbass 16 ' Gedecktbass (Transmission) 16 ' Oktavbass 8 ' Praestant 4 ' Bombarde 16 ' Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln II - I, II - P, I - P - Registercrescendo - 1 freie Kombination - 5 feste Kombinationen PP, P, MF, F, FF - Absteller Bombarde (Ped) - Absteller Trompete (HW) Stand: 2007
1865 Aufstellung einer nicht näher beschriebenen Orgel von Niklaus Schönenbühl, Alpnach, welcher das Instrument im Jahre 1625 für die Pfarrkirche in Alpnach OW gebaut hatte. Die Orgel wurde vom Orgelbauer Conrad Lütolf, Horw, in der bereits mehrmals vergrösserten Michaelskapelle aufgebaut. 1905 Bau einer neuen Pfarrkirche. Die Michaelskapelle wird heute als Vereins- und Kulturhaus genutzt und enthält keine Pfeifenorgel mehr. 1907 Bau der Orgel in der neuen Kirche durch Orgelbau Goll, Luzern, mit 21 klingenden Registern auf 2 Manualen und Pedal (Opus 300, >Disposition). 1957 Umbau durch Heinrich Pürro, Willisau. Der Spieltisch wurde zum Vorwärtsspielen um 180° gedreht und an die Emporenbrüstung gestellt. Einige 8'-Register wurden in 2' und 4' umgebaut, um den Klang etwas aufzuhellen. 1973 Umbau im Sinne des Barock. Da der Klang immer noch als zu dunkel empfunden wurde, hat Heinrich Pürro, Willisau, nochmals verschiedene Register umintoniert. 2007 Generalrevision durch Orgelbau Erwin Erni, Stans. Einbau eines neuen Gebläses und Neu- und Umintonation weiterer Register. Durch die mehrfachen "Verjüngungskuren", will heissen Anpassungen an den jeweiligen Zeitgeschmack ist das Pfeifenmaterial von Goll, zwar stark verändert, aber immer noch im Original vorhanden (>Disposition).
Bilder: Dr. François Comment, Burgdorf Goll-Orgel: Bernhard Hörler, Dietikon, aus «Monografie Orgelbauerdynastie Goll», 2020. Aktualisierung: Pfarrei St. Michael, Heitenried FR.
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