Kath. Kirche St. Antoni FR _________________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1968 Einweihung: 28. Juli 1968 Orgelbauer: Walcker, Ludwigsburg D Manuale: 2 + Pedal Register: 17 Manual I, C - c'''', Hauptwerk Prinzipal 8 ' Rohrflöte 8 ' Koppelflöte 4 ' Oktave 4 ' Sesquialter 2 2/3'+1 3/5 ' Mixtur III - IV 1 1/3 ' Manual II, C - c'''', Schwellwerk Salicional 8 ' Gedackt 8 ' Nachthorn 4 ' Prinzipal 2 ' Quinte 1 1/3 ' Cymbel III 1 ' Rohrschalmei 8 ' Tremulant Pedal, C - g' Subbass 16 ' Gedacktbass 8 ' Choralbass 4 ' Dulcian 16 ' Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln II - I, II - P, I - P Stand: 1990
1881 In den Abrechnungen der alten Kirche wird erstmals ein Organist erwähnt. Das Instrument dürfte älter gewesen sein, aber genauere Angaben fehlen. 1895 Die erste Orgel wird durch Anton Schaller repariert. 1907 Für die neue, 1894 geweihte Kirche baut die Firma Goll aus Luzern eine pneumatische Taschenladenorgel mit 18 Registern und 1 Transmission auf 2 Manualen und Pedal (Opus 313, >Disposition). Einem Angebot von Henri Wolf- Giusto aus Freiburg wird keine Folge gegeben. 1917 Revision durch Orgelbau Goll und Einbau von fünf zusätzlichen Registern. Die Trompete wird mittels Transmission in beiden Manualen spielbar gemacht. Auch zu diesem Umbau liegt ein nicht berücksichtigtes Konkurrenzangebot von Wolf- Giusto vor. 1931 Der Luzerner Orgelbauer K. Gschwend stimmt und reinigt die Orgel. 1945 Letzte Generalrevision des Instruments. 1968 Nach einer Kirchenrenovation baut Orgelbau Walcker aus Ludwigsburg (D) eine neue, rein mechanische Orgel mit 17 Registern auf 2 Manualen und Pedal (>Disposition). 2001 Revision durch Orgelbau Kuhn AG, Männedorf ZH.
Geschichte
Quellen: Freiburger Nachrichten, 05.02.1918, 30.05.1925 François Seydoux, Die Orgeln des Sensebezirks, in: Deutschfreiburger Beiträge zur Heimatkunde 1990 S. 78-87 Inventaire des archives de la manufacture d’orgues Wolf/Bénett, Bibliothèque cantonale et universitaire, Fribourg 2020 Goll-Orgel: Bernhard Hörler, Dietikon, aus «Monografie Orgelbauerdynastie Goll», 2020 Orgelbild 2012: Christoph Hurni, Bern; Raumansicht: Kath. Kirchgemeinde St. Antoni Aktualisierung 2022: Dr. François Comment, Burgdorf
Goll-Orgel nach der Erweiterung von 1917
Orgelverzeichnis Schweiz
Orgelprofil  Kath. Kirche St. Antoni FR