Ref. (Deutsche) Kirche Murten FR ____________________________________ Typ: Traktur elektrisch Registratur elektrisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1947 Orgelbauer: Metzler AG, Dietikon Manuale: 3 + Pedal Register: 36 + 2 Transmissionen Manual I, C - g''', Hauptwerk Bourdon 16 ' Principal 8 ' Rohrflöte 8 ' Gemshorn 8 ' Oktave 4 ' Hohlflöte 4 ' Superoktave 2 ' Mixtur 1 1/3 ' Cornet V (ab f°) 8 ' Corno 8 ' Manual II, C - g''', Positiv Suavial 8 ' Gedackt 8 ' Principal 4 ' Rohrflöte 4 ' Flageolet 2 ' Larigot 1 1/3 ' Mixtur 1 ' Dulcian 8 ' Manual III, C - g''', Schwellwerk Principal 8 ' Hohlflöte 8 ' Salicional 8 ' Oktave 4 ' Nachthorn 4 ' Quinte (ab c°) 2 2/3 ' Waldflöte 2 ' Terz (ab c°) 1 3/5 ' Scharf 1 1/3 ' Trompete 8 ' Clairon 4 ' Pedal, C - f' Gedecktbass 32 ' Prinzipalbass 16 ' Subbass 16 ' Gedecktbass 16 ' (Transmission Bourdon HW) Principal 8 ' Gedackt 8 ' (Transmission Bourdon HW) Oktave 4 ' Mixtur 2 ' Fagott 16 ' Zinke 8 ' Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln III - II, III - I, II - I, III - P, II - P, I - P - Registercrescendo, 30 Stufen - Absteller Crescendo - elektronischer Setzer mit 1024 Kombinationen - Sequenzer - Pistons für "+", links und rechts der Schwelltritte - Piston für "-", rechts aussen - "+"-Knöpfe links und rechts aussen an den Registerstaffeleien. Stand: 2017
1749 Erste bekannte Orgel, gebaut von Johann Konrad Speisegger, Schaffhausen. 1774 Erweiterung mit einem Rückpositiv durch Samson Scherrer, Genf. 1888 Ersatz der bestehenden Orgel durch eine mechanische Kegelladen-Orgel von Kuhn AG, Männedorf, mit 16 Registern auf 2 Manualen und Pedal. Von der Speisegger-Orgel wurden Teile des Gehäuses wieder verwendet.. 1926 Verlegung der Orgel auf die Westempore. 1947 Bau einer neuen Orgel mit elektropneumatischer Traktur durch Orgelbau Metzler AG, Dietikon, mit 36 Registern auf 3 Manualen und Pedal. 1998 Generalrevision durch Orgelbau Metzler AG, Dietikon 2017 Revision durch Orgelbau Wälti, Gümligen. Die Traktur wurde elektrifiziert und alle pneumatischen Teile entfernt. Einbau eines Gedecktbass 32’ im Pedal. Besonderes: Diese Kirche ist eines der Gotteshäuser, die mit dem ref. Pfarrer Albert Bitzius, besser bekannt als Schriftsteller Jeremias Gotthelf, in Beziehung stehen. Gotthelf wurde 1797 im Pfarrhaus der Deutschen Kirche Murten geboren, verbrachte seine Jugend im Pfarrhaus in Utzenstorf, wo er nach seinem Theologiestudium 1820-24 als Vikar arbeitete, wurde 1824-29 Vikar in Herzogenbuchsee, heiratete 1833 in der Kirche Wynigen und war ab 1832 Pfarrer in Lützelflüh, wo er 1854 starb. Nur indirekt, über die Gotthelf-Verfilmungen von Franz Schnyder, ist Gotthelf mit der Kirche Würzbrunnen bei Röthenbach verbunden.
Bilder und Infos: Dr. François Comment, Burgdorf Aktualisierung 2017: Ref. Kirchgemeinde Murten.
Geschichte
Vermutlich ein Foto der Orgel von Joh. Konrad Speisegger mit Rückpositiv von Samson Scherrer. Kegelladen-Orgel von Kuhn, Männedorf, 2P/16, nach Versetzung auf die Westempore.
Orgelverzeichnis Schweiz
Orgelprofil Ref. (Deutsche) Kirche Murten/Morat FR