Orgelprofil  Münster, Schwalbennest-Orgel Bern BE Orgelverzeichnis Schweiz  	und	Liechtenstein HSLU / Links HSLU / Links Galerie Galerie Änderungen Änderungen Heim Heim Urheber Urheber Münster, Schwalbennestorgel Bern BE ____________________________________  Typ:	Traktur:	mechanisch 	Registratur:	mechanisch 	Windladen:	Schleifladen  Baujahr:	1982  Orgelbauer:	Metzler AG, Dietikon  Manuale:	2 + Pedal  Register:	14	  Manual I, CD - d''' (ohne Cis), Hauptwerk 	Praestant	8 ' 	Hohlflöte	8 ' 	Oktave	4 ' 	Quinte	2 2/3 ' 	Superoktave	2 ' 	Terz	1 3/5 ' 	Mixtur  IV - VI	1 1/3 '  Manual II, CD - d''' (ohne Cis), Brustwerk 	Gedackt	8 ' 	Rohrflöte	4 ' 	Waldflöte	2 ' 	Quinte	1 1/3 ' 	Regal	8 '  Pedal, CD - d' (ohne Cis) 	Subbass	16 ' 	Trompete	8 '  Koppeln, Spielhilfen:     -	Normalkoppeln II - P, I - P     -	Kanaltremulant  Stand:	März  1982
Auszug aus der Festschrift zur Einweihung 1982: "Nach dem Abbruch des Lettners im Jahre 1864 fehlte im Münster eine Chororgel. Das Studium verschiedener Projekte und älterer Orgeln aus der vorreformatorischen Zeit führten zum Entscheid, eine Orgel aus dem Jahre 1460 zu rekonstruieren. Der Zugang an der südlichen Hochwand des Chores wurde wieder geöffnet. Die Form der Schwalbennestkonsole konnte anhand von Spuren an der Mauer rekonstruiert werden. Sie ruht auf Eichenbalken, welche in die alten Löcher in der Mauer eingefügt werden konnten. Der Wind strömt von den Keilbälgen über dem Seitenschiffgewölbe wieder durch den alten Winddurchlass, der zugleich die Position der Windladen der alten Epistelorgel angezeigt hat. Selbst das Balghaus unter dem Dach konnte man anhand von ausgesparten Dachrafen erkennen." 1437 Erste Erwähnung eines Organisten. 1450 Bau einer Orgel im Altarraum. 1483 Bau der grossen Orgel im Mittelschiff durch Peter Leyd, Bern. Diese Orgel wurde nach der Reformation entfernt. 1500 Neue Orgel im Chor an der Nordwand durch Lienhard Louberer, Bern. Nach der Reformation wurde die Orgel nach Sitten verkauft. 1517 Revision der grossen Orgel im Mittelschiff durch Hans Tugin, Basel. 1727 Bau der grossen Orgel an der Westwand. 1864 Auf dem Lettner stand ein kleines Positiv, dessen Verbleib nach dem Abbruch des Lettners unbekannt ist. 1930 Bau einer neuen Orgel an der Westwand durch Orgelbau Kuhn, Männedorf. 1982 Rekonstruktion der Schwalbennestorgel nach alten Quellen und gemäss den reichlich vorhandenen Bauspuren. Die Windversorgung erfolgt durch ein Gebläse über drei Keilbälge, die auch über eine Treteinrichtung bedient werden können. 1999 Neue Hauptorgel an der Westwand durch Orgelbau Kuhn, Männedorf. Dieses Instrument wurde unter Verwendung von Gehäuse und Pfeifenmaterial der Orgel von 1930 gebaut.
Infos: Dr. Hans Gugger, Bern
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