Ref. Kirche Gampelen BE ____________________________________  Typ:	Traktur:	mechanisch 	Registratur:	mechanisch 	Windladen:	Schleifladen  Baujahr:	1997 Einweihung:	18. Mai 1997 Orgelbauer:	Orgelbau Wälti, Gümligen BE  Manuale:	  2 + Pedal Register:	15  Manual I, C - f''', Hauptwerk 	Prinzipal	8 ' 	Koppel	8 ' 	Oktave	4 ' 	Hohlflöte	4 ' 	Nazard	3 ' 	Doublette	2 ' 	Mixtur  III	1 1/3 ' 	Cornett  III (ab g°)	2 2/3 '  Manual II, C  f''', Hinterwerk 	Bourdon	8 ' 	Traversflöte	4 ' 	Flageolet	2 ' 	Oboe	8 '  Pedal, C - d' 	Subbass	16 ' 	Oktavbass	8 ' 	Trompete	8 '  Koppeln, Spielhilfen:     -	Normalkoppeln II - I, II - P, I – P     -	Tremulant  	auf beide Manuale wirkend  Stand:	2020
Bilder: Dr. François Comment, Burgdorf BE, historische Infos: Hans Gugger: «Die Bernischen Orgeln», Verlag Stämpfli, Bern, 1978. Goll-Orgeln: Bernhard Hörler, Dietikon, aus « Monografie Orgelbauerdynastie Goll », 2020
1812 versetzen die Orgelbauer Sutter und Wyss eine von Johannes Stölli, Habstetten BE, gebaute Orgel von Bern nach Gampelen. Die Orgel hat 9 Register auf einem Manual und Pedal. Wegen der geringen Höhe auf der Empore werden Prospekt und Gehäuse angepasst und entsprechen somit nicht mehr dem Original von Stölli. 1889 baut Friedrich Goll, Luzern, für die anglikanische Kirche Vevey eine mechanische Kegelladen-Orgel mit 9 Registern auf einem Manual und Pedal (Opus 74, >Disposition). 1909 versetzt Orgelbau Goll die Orgel aus der anglikanischen Kirche in Vevey nach Gampelen und ersetzt damit die Stölli-Orgel. Von dieser werden zwar das Gehäuse und der Prospekt übernommen, die Prospektpfeifen bleiben jedoch stumm und das Instrument erhält pneumatische Taschenladen (Opus 346, >Disposition). Das grössere Volumen und die höheren Pfeifen bedingen eine seitliche Verbreiterung des Gehäuses. 19.. In den folgenden Jahren wird die Orgel von verschiedenen Orgelbauern mehrmals Umgebaut und erweitert, bis kein homogenes Instrument mehr vorhanden und zudem technisch stark störanfällig geworden ist. 1993 Bei der letzten Kirchenrestaurierung wird beschlossen, das ursprüngliche Werk von Stölli zu rekonstruieren. Allerdings sind nur noch die Gehäusefront mit dem stummen Prospekt und dem Prinzipal 8‘ von Stölli vorhanden. Orgelbauer Wälti, Gümligen, baut eine neue, mechanische Schleifladen-Orgel, wobei das Pfeifenmaterial unter Anwendung der Mensurtradition von Stölli rekonstruiert wird. In einem separaten Gehäuse wird ein zweites Manual und eine erweiterte Pedallade hinzugebaut (>Disposition). 1997 Am 18. Mai 1997 wird die Stölli / Wälti-Orgel eingeweiht. 2020 Revision durch Orgelbau Wälti GmbH, Gümligen.
Geschichte
Orgelprofil  Ref. Kirche Gampelen-Gals BE
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