Orgelprofil Ref. Kirche Hundwil AR
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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Ref. Kirche Hundwil AR ____________________________________  Typ:	pneumatisch  Baujahr:	1913  Orgelbauer:	Kuhn AG, Männedorf  Manuale:	2 + Pedal  Register:	18  Manual I, C - g''', Hauptwerk 	Prinzipal	8 ' 	Bourdon	8 ' 	Gemshorn	8 ' 	Oktave	4 ' 	Rohrflöte	4 ' 	Oktave	2 ' 	Mixtur  III - IV	1 1/3 '  Manual II, C - g''', Schwellwerk 	Gedackt	8 ' 	Salicional	8 ' 	Prinzipal	4 ' 	Flöte	4 ' 	Nasat	2 2/3 ' 	Flageolet	2 ' 	Trompete	8 ' 	Tremulant  Pedal, C - f' 	Violonbass	16 ' 	Subbass	16 ' 	Oktavbass	8 ' 	Gedackt	8 '  Koppeln, Spielhilfen:     -	Normalkoppeln II - I, II - P, I - P     -	Registercrescendo     -	4 feste Kombinationen     -	1 freie Kombination     -	Einführungstritt automatisches Pedal     -	(drei Vacatzüge sind ehemalige, heute 	 nicht mehr vorhandene Suboktav- und 	 Superoktav-Koppeln)   Zustand:	1992
1838 Kenntnis über eine erste Orgel, ein kleineres Positiv. 1913 Bau einer grösseren Kirchenorgel. Diese hat ein Scheingehäuse mit Jugendstilprospekt auf einem gemauerten Sockel auf der Höhe des Chorlettners. Das Mittelfeld wird durch ein in die Schnitzereien integriertes funktionierendes Uhrwerk gekrönt. Der freistehende Spieltisch steht auf dem Chorboden. Der Wind wird von einer Gebläseanlage im Turm erzeugt, wo auch ein Magazinbalg mit 115 mmWs Winddruck steht. In der Orgel sind zwei Ausgleichsbälge vorhanden, der eine mit einem Winddruck von 95 mmWs und der andere mit 90 mmWS. Die Stimmung ist gleichstufig, Stimmton a' = 438,9 Hz bei 19° C. 1958 wurde die Orgel das erste Mal umgebaut und der Spieltisch um 180° gedreht. 1976 konnte das inzwischen störungsanfällig gewordene Instrument durch eine Notrevision durch Kuhn gerettet werden. 1993 Nach Abschluss der Innenrenovation der Kirche, erfolgte erneut eine Totalrevision. Dabei wurde der Spieltisch wieder um 90° gedreht.
Bild:   Ref. Kirchgemeinde Hundwil AR Infos: Andreas Zwingli, Hinwil und Christof Walser, Organist, Hundwil
Geschichte