Frauenkloster St. Peter, Hauptorgel Schwyz SZ ___________________________________ Typ : Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1989 Orgelbauer: Metzler AG, Dietikon Manuale: 2 + Pedal Register: 18 Manual I, C – g’’’, Hauptwerk Principal 8 ’ Coppel 8 ’ Salicional 8 ’ Octave 4 ’ Spitzflöte 4 ’ Superoctave 2 ' Mixtur III - IV 1 1/3 ' Manual II, C – g’’’, Schwellwerk Gedackt 8 ’ Principal 4 ’ Rohrflöte 4 ’ Nasard 2 2/3 ’ Flageolet 2 ’ Terz 1 3/5 ' Dulcian 8 ' Tremulant Pedal, C – f’ Subbass 16 ’ Octavbass 8 ' Octave 4 ' Trompete 8 ' Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln II - I, II - P, I - P Stand: 2012
Bilder: Frauenkloster Schwyz.
Geschichte
1623 Die erste Orgel in der Klosterkirche konnte als Occasion von der Pfarrkirche Schwyz gekauft werden. 1639 - 1641 Abbruch der alten und Bau einer neuen Klosterkirche. 1647 Bau einer Orgel durch Orgelbauer Niklaus Schönenbüel, Alpnach, zu dem Zeitpunkt, als seine Tochter ins Kloster eintrat. Schönenbüel erliess dem Kloster die Baukosten für diese Orgel und musste deshalb keine Aussteuer für seine Tochter bezahlen. 1686 Versetzung und Revision der Orgel durch einen nicht mehr bekannten Orgelbauer. 1787 Bau einer neuen Orgel durch Franz Joseph Bouthillier, Dinkelsbühl (D), mit 10 Registern auf einem Manual (>Disposition). Bouthillier brauchte 5 Jahre von der Vertragsunterzeichnung bis zur Fertigstellung der Orgel. 1837 Reparatur der Orgel, welche durch ein Erdbeben beschädigt worden war. Zwei Orgelpfeifen fielen von der Orgel auf der Empore ins Kirchenschiff. 1839 Revision und Reinigung durch Klavierbauer Meinrad Suter, Schwyz. 1888 Einbau eines Gebläses zur Winderzeugung. 1898 Bau einer neuen Orgel durch Orgelbau Goll & Cie, Luzern, mit 12 Registern auf 2 Manualen und Pedal (Opus 176, >Disposition). Gehäuse und Prospekt von Bouthillier wurden weiter verwendet. 1928 Stimmung der Orgel durch Orgelbau Willisau AG, Willisau. 1932 Demontage der Orgel durch Orgelbauer Albert Moser, München (D), wegen der Innenrenovierung der Kirche. 1942 Stimmung durch Orgelbau Goll & Cie, Luzern 1948 Einbau eines neuen Gebläses, sowie Reinigung und Stimmung durch Orgelbau Cäcilia (Frey) AG, Luzern. 1952 Revision und Stimmung durch Orgelbau Goll AG, Luzern. 1956 Umbau durch Orgelbau Goll AG, Luzern. Vier Grundregister aus Holz wurden durch solche aus Metall ersetzt um den Klang aufzuhellen. 1989 Bau einer neuen Orgel durch Orgelbau Metzler AG, Dietikon, mit 18 Registern auf 2 Manualen und Pedal (>Disposition). Das Bouthillier- Gehäuse mit Prospekt wurden weiter verwendet, die Orgel von Goll wurde abgebrochen und ein Teil der Pfeifen zugunsten der neuen Orgel verkauft/versteigert.
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Orgelprofil  Frauenkloster St. Peter Schwyz SZ
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