Geschichte
Orgel 1939, Kronpositiv mit Freipfeifenprospekt zwischen den beiden seitlichen Türmen, Ansicht nach Umbau Metzler
1621 Bau der ersten Orgel in der neuen Kirche durch einen nicht genannten Orgelbauer. 1740 Bau einer neuen Orgel durch Orgelbauer Joseph Bossart, Baar. Es gibt keine genaueren Aufzeichnungen über dieses Instrument, es wird angenommen, dass es sich um eine Orgel mit 5 - 6 Registern handelte, ähnlich der Orgel in Neuheim ZG. 1762 Revision und Reinigung durch den einheimischen Orgelbauer Josef Caspar Rigert, Gersau. 1813 Bau einer neuen Orgel durch Joseph Anton Braun, mit 29 Registern auf zwei Manualen und Pedal (>Disposition). 1815 Erweiterung der Disposition auf 30 Register durch J.A. Braun. 1875 Umbau durch Orgelbauer Schefold, Beckenried. Reduzierung der Anzahl der Register auf 24. 1885 Weiterer Umbau durch den Orgelbauer Friedrich Goll, Luzern (>Disposition). Bei den Umbauten durch Schefold und Goll ist einiges Pfeifenmaterial von Braun ersetzt worden. 1939 Erweiterung auf drei Manuale durch Orgelbau Metzler, Dietikon (>Disposition). Über dem Gehäuse wurde ein Kronpositiv mit Freipfeifenprospekt eingefügt. Der Unterbau wurde erneuert und ein freistehender Spieltisch mit vielen Spielhilfen gebaut. 2012 Rekonstruktion und Rückführung auf den Zustand von Braun durch Orgelbau Mathis AG, Näfels (>Disposition). Das ursprüngliche, noch vorhandene Pfeifenmaterial und die Windladen von Braun wurden restauriert. Veränderte Pfeifen wurden den originalen Mensurverhältnissen wieder angepasst und die geschobenen Register wieder auf den ursprünglichen Standort gestellt.
Kath. Pfarrkirche St. Marzellus Gersau SZ __________________________________  Typ : Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 2012 Orgelbauer: Mathis AG, Näfels Manuale: 2 +Pedal Register: 28 Manual I, C – f’’’, Hauptwerk Principal 16 ’ Principal 8 ’ Copel 8 ’ Dulcian 8 ’ Grossquint 5 1/3 ' Octav 4 ’ Waldflaute 4 ’ Quint 2 2/3 ’ Octav 2 ' Mixtur  IV 2 ' Terz 1 3/5 ' Cornet  V 8 ' Trompete 8 ' Manual II, C – f’’’, Positiv Hohlflöte 8 ’ Copel 8 ' Gamba 8 ’ Dulciana 4 ' Flaute 4 ’ Quintflaute 2 2/3 ’ Octav 2 ’ Mixtur  III 1 1/3 ' Tremulant Pedal, C – d’ Subbass 16 ’ Violonbass 16 ' Principalbass 8 ’ Violoncello 8 ' Quint 5 1/3 ’ Oktave 4 ' Bombard 16 ' Koppeln, Spielhilfen:     - Normalkoppeln II - I, II - P, I - P Stand:  2012
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