1757 In verschiedenen Beschreibungen und Mitteilungen wird manchmal eine Orgel aus dem 18. Jahrhundert genannt, die sich im Chor befinden soll und die dem Orgelbauer Andreas Jäger, Füssen D, zugeschrieben wird. Vermutlich handelt es sich aber um eine Verwechslung und diese Meldungen beziehen sich nicht auf Stans, sondern auf die Klosterkirche in Stams, Deutschland). 1888 Bau einer mechanischen Orgel auf der Westempore durch Friedrich Goll, Luzern, mit 10 Registern auf 2 Manualen und Pedal (Opus 71, >Disposition). 1911 Umbau und Versetzung in die Kapelle St. Fidelis durch Orgelbau Beiler und Bader (>Disposition). Diese Kapelle ist ein seitlicher Anbau an den Chor. Das Instrument wurde vergrössert auf 15 Register auf 2 Manualen und Pedal und die Trakturen wurden pneumatisiert. 1919 Da die Orgel in der Fidelis-Kapelle vom Kirchenschiff aus nur schlecht zu hören war, wurde sie durch Orgelbau Goll & Cie, Luzern, wieder zurück in die Hauptkirche versetzt und dabei nochmals leicht verändert (>Disposition). 1930 Renovation/Umbau durch Konrad Gschwend (Orgelbau Goll & Cie, Luzern). 1940 Bau einer Orgel mit 15 Registern auf 2 Manualen und Pedal durch Kuhn AG, Männedorf (>Disposition). Diese Orgel war für das Kollegium (Gymnasium) St. Fidelis bestimmt gewesen. Das Kollegium wurde aber kurz danach aufgehoben und die Schulgebäude mit Internat umgebaut. Die Orgel wurde abgebaut und eingelagert. 1948 Ersatz der Goll-Orgel durch ein neues Instrument mit elektrischen Trakturen mit 21 klingenden Registern auf 2 Manualen und Pedal durch Orgelbau Cäcilia(A. Frey) AG, Luzern (>Disposition). 1978 Bau einer neuen Orgel durch Mathis AG, Näfels, mit 15 klingenden Registern auf 2 Manualen und Pedal (>Disposition). Die Orgel wurde auf einer Empore an der Nordwand der Stiftskirche aufgebaut. Für diese neue Orgel wurde eingelagertes Material der Kuhn-Orgel von 1940 wieder verwendet, sowie aus der Cäcilia-Orgel die französische Trompete im zweiten Manual. 1990 Bauliche Veränderungen an der Nordwand (zugemauerte Fenster wurden wieder geöffnet) und Änderungen an der Empore (Wendeltreppe) bedingten eine äusserliche Veränderung der Orgel, wobei die Disposition unverändert beibehalten wurde. Die Arbeiten an der Orgel mit anschliessender Neuintonation hat Orgelbau Graf AG, Sursee, ausgeführt. Wiedereinweihung am 14. April 1991. 1993 Holzwurmbekämpfung durch Orgelbau Graf AG, Sursee.
Geschichte
Kapuzinerkirche, ehemaliges Kapuzinerkloster Stans NW ___________________________________ Typ : Traktur mechanisch Registratur pneumatisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1978 Orgelbauer: Mathis AG, Näfels Manuale: 2 + Pedal Register: 15 + 1 Auszug Manual I, C – g’’’, Hauptwerk Principal 8 ’ Rohrflöte 8 ’ Octave 4 ’ Nachthorn 4 ’ Mixtur 2 ’ Manual II, C – g’’’, Schwellwerk Gedackt 8 ’ Dolcean 4 ’ Blockflöte 4 ’ Sesquialter 2 2/3 ' + 1 3/5 ' Quinte (Auszug) 2 2/3 ’ Flageolet 2 ’ Scharff 1 ' Trompete 8 ' Pedal, C – f’ Subbass 16 ’ Spillflöte 8 ' Octave 4 ' Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln II - I, II - P, I - P - 1 freie Kombination - 2 feste Kombinationen (forte, Tutti) Stand: 2012
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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Orgelprofil ehem. Kapuzinerkloster Stans NW
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