Geschichte
11562 Abbruch und Zerstörung der Orgel nach der Reformation in der Calvinstadt. 1757 Erste Orgel in der Kathedrale nach der Reformation, gebaut von Samson Scherrer mit 37 Registern auf 4 Manualen und Pedal. 1823 Revision und Erweiterung um 3 Register auf 40 Register durch Orgelbauer Aloys Moser, Fribourg. 1866 Ersatz durch ein neues Instrument von Merklin-Schütze & Cie., Genf. Die neue Orgel hatte 45 Register auf 4 Manualen und Pedal (>Disposition) und mechanische Trakturen mit einer Barkermaschine für das Hauptwerk. 1907 Neue, pneumatische Orgel von Orgelbau Tschanun, Genf, mit 59 Register auf 4 Manualen und Pedal (>Disposition). 1910 Erweiterung um 3 Register Principal 8’ und 2ème Trompette 8’ im Hauptwerk und Clairon 4’ im Positiv. 1914 Erweiterung um 3 Transmissionen im Pedal: Bourdon 16’ und Salicional 8’ aus dem Positiv und Bourdon 8’ aus dem Schwellwerk. 1930 und folgende Jahre wurden unter dem Einfluss der Orgelbewegung romantische Register nach und nach ersetzt. Die Traktur wurde elektrifiziert. 1965 Bau der neuen, mechanischen Orgel durch Orgelbau Metzler AG, Dietikon, mit 67 Registern auf 4 Manualen und Pedal (>Disposition). Die Tschanun- Orgel wurde abgebrochen, es wurden lediglich 5 Register wieder verwendet. 2003 Generalrevision durch Metzler AG, Dietikon. Das Sesquialter im Positiv wurde aufgeteilt in die beiden Einzelregister Nazard 2 2/3’ und Tierce 1 3/5’.
Bilder und Infos: Paroisse de Saint-Pierre, Genève, Internet 2010 Infos: Les concerts de la cathédrale, Internet, voir au menu "instruments". Infos: Historisches Lexikon der Schweiz, Orgeln. Infos: MM Delor, Siron, Segond: "Cathédrale St-Pierre, les orgues", en vente à la cathédrale. image console: Herbert Baumann, Rupperswil.
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Orgeln im Kt. Genf/Genève Cathédrale St-Pierre, Hauptorgel Genève GE
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