Orgelverzeichnis Schweiz
Orgeln im Kt. Genf/Genève Eglise St. Gervais Genève GE
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Eglise St. Gervais Genève GE ____________________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1996 Orgelbauer: Felsberg AG, Felsberg Manuale: 2 + P Register: 31 Manual I, Positif de dos Montre 8 ' Bourdon 8 ' Prestant 4 ' Flûte 4 ' Nazard 2 2/3 ' Doublette 2 ' Tièrce 1 3/5 ' Larigot 1 1/3 ' Fourniture    IV Cromorne 8 ' Manual II, Grand-Orgue Bourdon 16 ' Montre 8 ' Bourdon 8 ' Prestant 4 ' Flûte 4 ' Nazard 2 2/3 ' Doublette 2 ' Petit Flûte 2 ' Sifflet 1 ' Fourniture  IV Cymbale  III Tièrce 2/3 ' Cornet  V Voix humaine 8 ' Trompette 8 ' Clairon 4 ' Pédale: Soubasse 16 ' Flûte 8 ' Flûte 4 ' Bombarde 16 ' Trompette 8 ' Sonderregister: Rossignol Koppeln, Spielhilfen:     - Tremulant auf alle Werke wirkend     - Schiebekoppel II - I     - Pedalkoppel II - P, I - P   Stand:  2002 
Geschichte
1811 Eine erste Orgel hatte ein Rückpositiv, aufgestellt auf einer Westempore. Sie wurde gebaut von den Gebr. Walpen, Orgelbauer aus dem Wallis. 1875 Ersatz durch eine neue Orgel, gebaut von Joseph Merkllin mit 26 Registern auf 3 Manualen und Pedal. Diese Orgel hatte kein Rückpositiv mehr. 1906 Restaurierung und Erweiterung durch Bernard Tschanun, Genève, der 12 weitere Register hinzufügte um eine weichere, "französischere" Intonation zu erreichen. Die Orgel hatte jetzt 38 Register und wurde auf den Lettner vor dem Chor versetzt. 1942 Erneuter, massiver Umbau durch Bernard Tschanun, Genève, der einem Neubau gleichkam. Die Orgel blieb zwar im Chor stehen, das Gehäuse wurde aber zweigeteilt um das Chorfenster wieder freizugeben. Die Orgel wurde auf 42 Register erweitert. 1996 Abbruch der bisherigen Orgel und Bau einer neuen Orgel im französischen Stil (Normandie) des 17. Jahrhunderts durch Orgelbau Felsberg AG, Felsberg. Das Instrument wurde wieder auf der Westempore aufgestellt und hat jetzt - den Raumverhältnissen angemessene - 21 Register auf 2 Manualen und Pedal.