Matthäuskirche Basel __________________________________  Typ:	Traktur:	pneumatisch 	Registratur:	pneumatisch  	Windladen: 	Kegelladen  Baujahr:	1896  Orgelbauer:	Walcker, Ludwigsburg D  Manuale:	3 + Pedal  Register:	41  Manual II, C - f''', Hauptwerk 	Prinzipal	16 ' 	Bourdon	16 ' 	Gedackt	8 ' 	Prinzipal	8 ' 	Doppelflöte	8 ' 	Viola da Gamba	8 ' 	Flauto amabile	8 ' 	Fugara	4 ' 	Oktave	4 ' 	Rohrflöte	4 ' 	Quinte	2 2/3 ' 	Mixtur  IV - V	2 2/3 ' 	Oktave	2 ' 	Cornett  V	8 ' 	Trompete	8 '  Manual II, C - f''', Schwellwerk 	Lieblich Gedackt	16 ' 	Bourdon	8 ' 	Salicional	8 ' 	Geigenprinzipal	8 ' 	Wienerflöte	8 ' 	Traversflöte	4 ' 	Gemshorn	4 ' 	Flageolet	2 ' 	Mixtur  III	2 2/3 ' 	Klarinette	8 '  Manual III, C - f''', Poisitiv (schwellbar) 	Lieblich Gedackt	8 ' 	Gemshorn	8 ' 	Aeoline	8 ' 	Voix céleste	8 ' 	Dolce	4 ' 	Oboe	8 '  Pedal: C - d' 	Prizipalbass	16 ' 	Violonbass	16 ' 	Subbass	16 ' 	Harmonicabass	16 ' 	Quintbass	10 2/3 ' 	Octavbass	8 ' 	Spitzflöte	8 ' 	Violoncello	8 ' 	Oktavbass	4 ' 	Posaune	16 '  Koppeln, Spielhilfen:     -	Normalkoppeln III - II, III - I, II - I, 			    III - P, II - P, I - P     -	Orgelpleno     -	3 feste Kombinationen MF, F, TT     -	Piano Pedal (Manual II)     -	Piano Pedal (Manual III)     -	Einzelabsteller 	Posaune 	(Ped), 	    		Trompete 	(SW),  				Klarinette 	(HW), 	    		Oboe 		(Pos)     -	gemeinsamer Tremulant für  	Manuale II und III  Stand:  Oktober 2004 1896	baute E.F. Walcker eine röhrenpneumatische Kegelladenorgel mit 38 Registern auf drei Manualen und Pedal. In der Folge wurde das Instrument mehrmals repariert und verändert. 1905	Verbesserung der Pneumatik in den Manualen II und III, Dispositionsänderung: Fugara 4' anstelle von Dolce 8', durch Orgelbau Zimmermann, Basel. 1909	Anbau vonn Quintbass 10 2/3' und Octavbass 4' auf neuer Tischlade. 1920	Umfangreiche Umbauten durch Orgelbau Zimmermann, Basel: -	Neues, elektrisches Gebläse, Einbau eines Registercrescendo,  -	4 Einzelbasteller für Zungenregister,  -	Pedalangleichung Manuale II und III. -	Veränderung der Disposition: 	..	Posaune 16' im Pedal durch ein Zinkregister mit französichen Zungenund Kehlen 		ersetzt. 	..	Die Trompete 8' im Man. I durch ein Zinkregister von Gieseke ersetzt. 	..	Ersatz der Harmonica 8' mit einer Viola 8' im Man II, 	..	Oboe 8' im Man. III durch Oboe 8' mit aufschlagenden Zungen und mit Bechern 		und Stiefeln aus Zink ersetzt, 	..	Voix céleste 8' auf Zusatzlade im Man. III neu hinzugefügt, 	..	Posauen 16' im Pedal durch eine Posaune mit franz. Zungen ersetzt. 1930	Reinigung, Revision und Neuintonation durch Orgelbau Schäfer, Münchenstein. 1940	Revision und Nachintonation. Bei Holzpfeifen Stimmbleche durch Stimmschieber ersetzt. Bei Cornett 8' Korkdichtungen durch Zinndeckel ersetzt. Diverse Keilbälgchen und Membrane ersetzt. 1951	Umbauten und Veränderung der Disposition durch Orgelbau Kuhn: -	4 zusätzliche Druckknöpfe für die Kombinationen F, MF, TT und Auslöser, -	neue Tritte für Koppeln und Kombinationen eingebaut. -	Zusätzliche Frischwindstation für die Manuale II und II. -	Die Mixtur 2 2/3' im Man. I umgestellt auf eine Mixtur 2' ohne Terz, -	Viola 8' im Man. II durch ein Flageolet 2' ersetzt, -	Mixtur 2 2/3' im Man. II umgestellt auf eine Mixtur 1 1/3' ohne Terz, -	Harmonicabass 16'  im Pedal umgestellt auf Echobass 16', -	Violoncello 8' im Pedal umgestellt in eine Rohrflöte 4'. -	Neuintonation mit abgeschwächtem Hauptwerk. 1962	Revision durch Kuhn AG, Männedorf. 1974	Revision durch Kuhn AG, Männedorf. 700 Keilbälgchen und 300 Membrane ersetzt. 2002	Im Rahmen einer Innenrenovation der Kirche. 2004	Restaurierung der Orgel durch Ed. Müller, Bottmingen BL, mit folgenden Aenderungen: -	Violoncello 8' anstelle des nachträglich eingebauten Echobasses 16' im Pedal wieder eingefügt. -	Mixturen in den ursprünglichen Zustand versetzt: Mixtur 2' wieder auf 2 2/3' und Mixtur 1 1/3' wieder auf 2 2/3'.  Der grösste Teil des Instrumentes ist im Turm hinter der Emporenwand untergebracht. Das 2. und das 3. Manual befinden sich im gleichen Schwellkasten und auch der Tremulant wirkt auf beide Werke. Früher wurde der Wind über einen Drehstrommotor erzeugt. Das Handrad für die Inbetriebsetzung ist noch vorhanden. Heute wird der Wind über ein normales, elektrisches Gebläse erzeugt.  Eine ausführliche Würdigungen finden Sie unter: 	Organisten- und Chorleiter- Vereinigung Kt. Schwyz, „Vox humana“, Juli 2006 (pdf-Datei)
Infos: Dieter Stalder, Organist Matthäuskirche, Liestal Rudolf Bruhin, Konsulent EKD, Basel
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