Galerie Galerie
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Description des orgues Eglise réformée Châtillens VD
Eglise réf. Châtillens VD ____________________________________ Typ: Traktur pneumatisch Registratur pneumatisch Windladen Taschenladen Baujahr: 1914 Orgelbauer: Goll AG, Luzern Umbau: 1985 Orgelbauer: Daniel Bulloz Manuale: 1 + Pedal Register: 7 Manual I, C - g''' Montre 8 ' Bourdon 8 ' 1964 Prestant 4 ' 1964 Flauto amabile 4 ' 1985 Mixture 2 ' 1985 Trompette harmonique 8 ' Tremblant Pédale, C - f' Soubasse 16 ' Accouplements, accessoires: - Accouplements normaux I - P - Acc. d'octave supérieur I - I, I - P - Acc. d'octave grave I - I - 1 combinaison libre - 3 combinaisons fixe P, MF, F - Crescendo Etat: 2012
Geschichte
1914 Bau einer pneumatischen Taschenladenorgel durch Orgelbau Goll & Cie, Luzern, mit 5 Registern auf einem Manual und Pedal. (Opus 426, >Disposition). Die Orgel bildete ursprünglich eine Art Brüstungswerk zwischen zwei getrennten Emporen. 1964 wurde die Empore umgebaut und der Spieltisch an die Westwand zurückgesetzt. 1985 Umbauten durch Daniel Bulloz, Villars-le-Comte und Erweiterung auf 7 Register (>Disposition): Zurückversetzung des Spieltisches nicht ganz an den ursprünglichen Standort, ein Durchgang musste bleiben. Trompete und Mixtur wurden hinzugebaut und stehen auf einer separaten, pneumatischen Zusatzlade hinter dem Prospekt. Das originale Werk wurde etwas nach hinten geschoben und das Gehäuse entsprechend erweitert. Die Trompete ist eine Originale Goll-Trompete und stammt von der 1972 gebauten, inzwischen abgebrochenen Orgel in Willisau LU, die im gleichen Jahr entstanden ist wie die Orgel in Châtillens. Anstelle der 4'-Flöte stand ursprünglich ein Salicional 8'.
Farbbilder und Infos: Dr. François Comment, Burgdorf s/w-Bild: Jean Jacques Gramm, Roche Goll-Orgel: Bernhard Hörler, Dietikon, aus „Monografie Orgelbauerdynastie Goll“, 2020.
Orgel 1914, Ansicht mit 2 getrennten Emporen.