Ref. Kirche, nach 1933 Unterseen BE ____________________________________  Typ:	Traktur:	pneumatisch 	Registratur:	pneumatisch 	Windladen:	Schleifladen  Baujahr:	1894 Orgelbauer:	Friedrich Goll, Luzern  Manuale:	3 + Pedal Register:	28  Manual I, C - g''', Hauptwerk 	Bourdon	16 ' 	Principal	8 ' 	Bourdon	8 ' 	Flauto dolce	8 ' 	Oktave	4 ' 	Salicet	4 ' 	Flöte	4 ' 	Superoktav	2 ' 	Mixtur	2 ' 	Trompete	8 '  Manual II, C - g''', Schwellwerk 	Hellprinzipal	8 ' 	Harmonieflöte	8 ' 	Gedackt	8 ' 	Dolce	8 ' 	Gemshorn	4 ' 	Viola alta	4 ' 	Traversflöte	4 ' 	Nazard	2 2/3 '  Manual III, C - g''', Positiv 	Holzgedackt	8 ' 	Piccolo	2 ' 	Terzflöte	1 3/5 ' 	Oboe	8 '  Pedal, C - f' 	Principalbass	16 ' 	Subbass	16 ' 	Echobass	16 ' 	Octavbass	8 ' 	Choralbass	4 ' 	Posaune	16 '  Koppeln, Spielhilfen:     -	Normalkoppeln	III – II, III – I, II – I, 		III – P, II – P, I – P  Stand:  1934 (nach Aenderungen)
1844 Abbruch des halbachteckigen gotischen Chors und Vergrösserung des Kirchenraums zu einer Saalkirche. Einbau der ersten Orgel mit 14 Registern auf einem Manual und Pedal durch Sylvester Walpen, Luzern. 1851 Einsturz des Kirchendachs unter grosser Schneelast. Zertrümmerung der Orgel. 1862 Einweihung der neuen Orgel, ebenfalls mit 14 Registern, von den Gebrüdern Burger in Laufen gebaut, Disposition unbekannt. Nachträgliche Erweiterung um zwei Register (Bombard und Hoboi) auf 16 Register. Prospekt vermutlich ähnlich der Burgerorgel mit 16 Registern in der Kirche Chaindon aus dem Jahr 1850. 1894 Einbau der dritten Orgel, erstellt durch Friedrich Goll, Luzern. 1933 Renovation des Kirchenraums und Einbau einer flachen Kasettendecke an Stelle des alten Tonnengewölbes. Einrichtung einer Warmluftheizung mit Heizofen im Keller unter der Orgel. Treppenaufgänge zur Orgelempore seitlich angeordnet. Kleine Anpassungen am Orgelgehäuse. 1942 Technische Verbesserungen, Dispositionsänderungen an der dritten Orgel. Reduktion auf 28 Register durch Karl Goll, Luzern. 1956 Ersatz der Goll-Orgel durch das neue Instrument von Kuhn AG, Männedorf, das ursprünglich mit 37 Registern gebaut wurde. 1994 Generalrevision durch die Orgelbaufirma Wälti, Gümligen, mit Erweiterung auf 40 Register. Einbau von Gambe 8' und Voix céleste 8' im Schwellwerk sowie eine Flöte 4' und eine Rohrflöte 8' im Pedal als Ersatz für das Bourdon 8'.
Bilder und Infos: Ernst Schläppi, Kantor, Unterseen BE
Disposition 1894 Geschichte
Orgelprofil  Ref. Kirche, Orgel 1894 Unterseen BE
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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